Języki, których uczymy:

Aneta Franas

Franas AnetaUnterrichtet Spanisch. Sie hat die spanische Filologie am Institut für Iberistik und Lateinamerikanistik der Warschauer Universität abgeschlossen. Sie arbeitet gerade an einer Dissertation zum Problem der “Straßenkinder” in Lima, Peru. Franas hat darüberhinaus im Forschungszentrum für Gesellschaftlich-Geschichtliche Untersuchungen an der Universität La Plata in Argentinien studiert. 2002 hat sie für die beste Magisterarbeit zum Thema Lateinamerika den Erstpreis im Wettbewerb gewonnen, der durch das Zentrum für Lateinamerikanische Studien CESLA organisiert wurde. Außer Spanisch spricht Franas Englisch (Prüfung CPE) und Französisch.

“Fremdsprachen und Reisen sind meine Leidenschaft. Durch meine Fremdsprachenkenntnisse konnte ich ein ziemlich viel von der Welt kennen lernen, nicht nur aus touristischer Sicht, sondern ich auch konnte am Leben der Menschen teilnehmen, ihren Gesprächen zuhören, ihnen Fragen stellen, ihre Mentalität kennen lernen und Freundschaften knüpfen. Das war ein faszinierendes Abenteuer, das mir Respekt, Toleranz und Freude am Moment beigebracht hat und daran, was ich habe.

Intuition, Zufall und Schicksal ließen mich länger in Lateinamerika bleiben. Peru ist zu meiner zweiten Heimat geworden und Spanisch wurde zur Sprache, in der ich denke und fühle, so wie Polnisch.
Ich wollte nicht von Anfang an unterrichten, ich musste mich noch in anderen Bereichen versuchen. Jedoch weiß ich jetzt, dass eine Fremdsprache zu unterrichten mich wirklich zufrieden stellt. Ich mag die Momente, wenn ich entdecken kann, dass eine Person, die zu mir mit Nullkenntnissen gekommen ist, plötzlich beginnt, frei Spanisch zu sprechen. Wenn man eine Sprache unterrichtet, kann man auch näheren Kontakt zu dem Kursteilnehmer knüpfen, man kann gegenseitige Interessen, Lebensstil und Weltanschaungen kennen lernen.

Man sagt, ich sei ein Philologe mit der Seele eines Psychologen und Antropologen. Der Kontakt zu den Menschen, Gespräche, Beobachtung von Verhalten und Reaktion sind für mich die Quelle von vielen Überlegungen. Daher meine Forschungen, welche den „untypischen“ Menschengruppen (Revolutionäre in Argentinien, „Straßenkinder“ in Lima) gewidmet sind und deshalb arbeite ich ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen in Peru.
Ich bin ein unruhiger Geist, ich mag Herausforderungen, Abenteuer, Abwechslung. Die Routine langweilt mich.”